Nach unserer Übernahme der Offsetdruckerei Bezau haben wir nun eine weitere Investition in Spitzentechnologie getätigt. Mit dem Kauf einer 70/100er-Bogen-Maschine von Akiyama in Doppeldeckerkonfiguration schaffen wir an unserem neuen Standort in Dornbirn zukünftig den vierfachen Ausstoß des Standorts Bezau. Auch bietet der zweite Druckstandort Dornbirn mit seiner zentralen Lage im Rheintal eine hervorragende Anbindung an die Schweiz.
Unsere Entscheidung für die hierzulande eher selten anzutreffende Akiyama
J-Print 5P540 trafen wir aufgrund deren überzeugender Eigenschaften und eines hervorragenden Kosten-/Nutzenverhältnisses.
Durch die spezielle Konstruktion der Jprint entfällt im Vergleich zu konventionellen Wendemaschinen der zweite Greiferrand, was sich unter anderem durch deutliche Papiereinsparungen bemerkbar macht - ein Aspekt, der gut ins Konzept der ersten Bogenoffsetdruckerei im Ländle passt, an die das österreichische Umweltzeichen vergeben wurde. Mit weiteren Vorteilen wie geringen Energie- und Betriebskosten erhält der Umweltschutzaspekt auch ökonomische Bedeutung.
Im Vordergrund steht für uns jedoch selbstverständlich die Druckqualität der neuen Maschine. Das Doppeldeckersystem ersetzt die Wendeeinrichtung konvektioneller Maschinen, wodurch sowohl auf der Schön- wie auf der Widerdruckseite ein identisches Druckbild mit absoluter Passergenauigkeit und hundertprozentiger Farbtreue erreicht wird. Die Jprint verarbeitet von Dünndruckpapier bis zu leichtem Karton bei einer Geschwindigkeit bis 15.000 Bogen pro Stunde. Die Bedienung ist dank automatischen Plattenwechsels sehr einfach und zeitsparend. Auch eignet sich das fünfte Doppeldruckwerk einer 10-Farben-Akiyama nicht nur für Schmuckfarben oder Textmutationen, sondern auch hervorragend zum beidseitigen auftragen von Drucklacken. Oder zum doppelseitigen Drucken von Effektfarben, die wegen der drucksensiblen Pigmente in konventionellen Widerdruckmaschinen nicht verarbeitet werden können. Argumente, die speziell bei der Herstellung von hochwertigen Einbänden und Verpackungen besonders ins Gewicht fallen.
Dem Erwerb der Maschine gingen ausgiebige Tests voran. Testdrucke auf drei gleichartigen Maschinen zeigten allesamt hervorragende Ergebnisse,, sodass die Entscheidung letztlich ohne Wenn und Aber getroffen werden konnte.
Nach der Inbetriebnahme Anfang März 2011 lief die Jprint sofort störungsfrei und wir konnten nach kürzester Zeit die reguläre Produktion aufnehmen. Darüber freuen wir uns sehr und rechnen auch in diesem Jahr mit einem deutlichen Wachstum.
Nach unserer Übernahme der Offsetdruckerei Bezau haben wir nun eine weitere Investition in...